Mehr Natur in die Stadt bringen...

...das ist in unserem PikoPark in der Sofioter Straße gelungen! Deshalb wurde er von der Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Prof. Dr. Beate Jessel gemeinsam mit allen Projektbeteiligten am 8. Juli in Erfurt besichtigt.

Im Projekt „Treffpunkt Vielfalt“ sind bundesweit Modellflächen und kleine, naturnah gestaltete Parkanlagen, sogenannte "PikoParks" entstanden. Der PikoPark der Wohnungsbaugenossenschaft Erfurt eG in Erfurt ist etwas so Besonderes, dass Deutschlands oberste Naturschützerin, die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), im Rahmen einer Pressereise am 8. Juli eigens Station in der Sofioter Straße 1-3 in Erfurt gemacht hat und mit den Beteiligten sprach.

 Gefördert wurden die PikoParks im Projekt „Treffpunkt Vielfalt“ im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums. Der PikoPark Erfurt ist einer von fünf solchen kleinen naturnahen Parks in Deutschland. Geleitet vom Wissenschaftsladen (WILA) Bonn ist auf dem WBG-Gelände auf der Sofioter Str. 1-3 in Erfurt ein Ort der Muße entstanden, an dem Menschen Natur mit allen Sinnen erfahren, sich treffen können und gleichzeitig die biologische Vielfalt stärken – und das mitten in einem Mietwohnquartier. Piko, abgeleitet von „Piccolo“ soll verdeutlichen, dass es ein kleiner Park ist. Der Erfurter PikoPark ist mit ca. 700 Quadratmeter der größte unter ihnen. Zunächst waren gemeinsam mit den Mieterinnen und Mietern auf ca. 300qm unter anderem eine Trockenmauer, eine Wildbienennisthilfe und ein Kräuterhügel entstanden und durch Wege miteinander verbunden worden. Den naturnahen Gedanken aufgreifend hat die WBG die umliegende Rasenfläche durch Reduzierung der Mähhäufigkeit vergrößert.

 

Übrigens: Das Interesse an dem PikoPark Erfurt ist auch außerhalb des Quartiers groß. So besuchte 2018 eine japanische Delegation zusammen mit einer Vertreterin des Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft den Park.